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Kühlungsborn der Hafen |
Das maritime Tor zur Welt
Längst hat sich der Kühlungsborner Yachthafen zur beliebten Bummelmeile gemausert. Er wurde von Mai 2001 bis April 2002 durch die Stadt Ostseebad Kühlungsborn erbaut. Ganz im Osten von Kühlungsborn, aber nur 500 Meter von der Seebrücke entfernt, hat sich ein neues "Zentrum" entwickelt. Die 960 Meter lange Mole beinhaltet einen Fahrgastanleger und eine Landanbindung. Sie wurde aus 160 Tausend Tonnen Granitsteinen, die von der Westküste Schwedens stammen, aufgebaut. Jeder einzelne der Steine wiegt bis zu 7 Tonnen. Die Planungen für dieses Projekt übernahm ein Hamburger Ingenieurbüro. Um die Stadtkasse ein wenig zu schonen, konnten Fördermittel der EU aus dem "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" genutzt werden. Seit 2004 ist der Hafen eröffnet und steht 400 Wasserfahrern als Dauer- oder Tagesliegeplatz zur Verfügung. Er ist ausgestattet mit der neuesten Technik, einer modernen Slipanlage sowie einem Kran für die Großen unter den Booten. Schon mit der Eröffnung waren die Liegeplätze schnell belegt. Daran kann man sehen, dass dieser Hafen einen echten Bedarf deckt.
Heute wird der Sportboothafen von der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (Kurverwaltung) betrieben. Seine Erweiterung findet er durch eine Hafenrandbebauung. Bis auf die kleine "Gaststätte am Hafen", die schon seit eh und je ihre Gäste bewirtet, sind es rund herum neu gebaute Häuser. Neben dem Hafenkapitänshaus, das eher nordisch daher kommt, säumen fünf zweistöckige Häuser im mediterranen Stil den Hafen.
Im Sommer finden auf dem Hafenvorplatz zahlreiche maritime Events statt, wie die "Kühlungsborner Hafentage", Segelregatten und Sommerfeste. Eine seitwärts begrünte Freitreppe führt direkt hinter die sogenannte erste Reihe, wo ein Ensemble mit 280 Ferienappartements entsteht, die zur Saison 2008 ihre Eröffnung feiern. Wie Sie sehen werden, eine ideale und attraktive kleine Drehscheibe im Ostseeraum, die viele Segler für Törns von und nach Skandinavien, in die Nordsee und den Baltischen Raum nutzen.
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