|
|
Konzertgärten Kühlungsborn Ost und West |
 | Kultur -Veranstaltungen unter freiem Himmel, vor der Kulisse der Ostsee, sind seit etwa 100 Jahren fester Bestandteil des Ostseebades Kühlungsborn. |
| 1910 entstanden in Brunshaupten, dem heutigen Kühlungsborn Ost und in Arendsee, dem heute westlichen Ortsteil, jeweils einfach angelegte Konzertplätze. Alte Fotos zeigen die Musikhallen im damaligen Dünenwald; zwischen den Bäumen waren Bänke aufgestellt, die Damen mit langen Kleidern, Schirmen und Hüten, die Herren in Anzug und Zylinder. Herrschaftlich erscheinen die Besucher auf den alten Bildern, die Konzertgärten waren im Vergleich zu heute jedoch eher provisorisch angelegt. Die Holzbühne in Brunshaupten wechselte oft ihren Platz und stand unter anderem hinter dem Kurhaus und neben der Lesehalle vor dem Hotel Schwerin. Erst nach 1928 bürgerte sich die Bezeichnung als Konzertgärten ein, als der Konzertplatz in Arendsee eine so genannte Wandelhalle (halbkreisförmige, überdachte, nach außen geschlossene Abgrenzung mit Sitzgelegenheiten und Fenstern) erhielt und die Konzertmuschel vergrößert wurde. Mitte der 50er Jahre wurde schließlich auch sein östliches Pendant umgebaut. Die hölzerne Konzertmuschel wich dem heutigen Konzertpavillon mit ebenfalls angeschlossener Wandelhalle. Sie bieten in dieser Jahreszeit einen angenehmen Windschutz und machen die beiden Gärten - auch ohne Konzerte - für Einheimische und Besucher zu einem beliebten Platz für Musestunden. |
| [zurück] |
|
|
|